Beschreibung

Wie schon erwähnt, fahren wir im Maßstab 1:87 (Spur H0) analog mit 2-Leiter-Gleichstrom. Die Immobilien − Gleise und Häuser usw. − sind gemeinsames Eigentum. Die Fahrzeuge gehören den einzelnen Mitwirkenden und stammen von fast allen namhaften Modelleisenbahn- bzw. Modellstraßenbahn-Herstellern aus Deutschland (Märklin/Hamo, Trix, Fleischmann, Piko, Gützold, Brawa, Heris, AlphaTrains, Ade, Sachsenmodelle, Tillig, LUX-Modellbau, Röwa, pmt, ESU; BeKa, GogTram, Fröwis, Herrmann & Partner), Österreich (Roco, Liliput, Klein Modellbahn, Kleinbahn; Halling, Liliput, Sedlacek, Roco), Italien (A.C.M.E., Rivarossi; Lima), Schweiz (HAG, Minirex, Railtop), Frankreich (Jouef, ReeModels), Dänemark (Heljan, HobbyTrade), Belgien (LS Models), Niederlande (Artitec), Norwegen (NMJ), England (Hornby), China (Liliput, Modern Gala; Bachmann), Japan (Kato), Slowenien (Mehano), Tschechien (Bramos, ČS-Trains), Ungarn (Fuggerth). Einzelne Lokomotiven (im folgenden mit *) wurden inzwischen mit Sound-Decodern (meist LokSound von ESU) ausgerüstet. Das Betriebsgeräusch und die Zufallsgeräusche sind im Analog-Betrieb auch zu hören, siehe beim Video der 01 0525-4. Auch andere Triebfahrzeuge besitzen Decoder zur Verbesserung der Fahreigenschaften, insbesondere zum langsamen Beschleunigen und Lastausgleich. Andere Modelle sind aber auch deutlich älter als unser Club und nicht für den Einbau von Decodern vorbereitet. Deshalb wird es nie vollständigen Digital-Fahrbetrieb geben, siehe auch Gedanken zum Digitalumbau. Zum Auslesen und Ändern der Digital-Parameter (CV) steht uns ein LokProgrammer von ESU und ein kleiner Rollenprüfstand zur Verfügung.
Außer der Epoche I (bis 1920) sind alle Epochen vertreten. Der Schwerpunkt liegt zur Zeit in der Epoche IV (1965 – 1990). Grundsätzlich werden die einzelnen Züge aus Fahrzeugen der gleichen Epoche gebildet. Fahrzeuge – Lokomotiven (fast 100) und/oder Wagen – folgender Bahnen sind vorhanden und wechselweise im Einsatz, wenn sie nicht in der Vitrine untergebracht sind:

Name der Eisenbahngesellschaft

Epochen

AAE – Ahaus–Alstätter Eisenbahn

V–VI

BEHALA* – Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft

VI

BLS – Lötschbergbahn – Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn

IV

BOB* – Bayerische Oberlandbahn

V

British Rail

III

ČD – České dráhy [Tschechische Bahnen]

V

CFL – Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois
[Staatliche
Eisenbahngesellschaft Luxemburg]

III–IV

CFR – Căile Ferate Române
[Staatliche Eisenbahngesellschaft Rumänien]

IV

Connex – Connex Verkehr GmbH

V

ČSD – Československé státní dráhy
[Tschechoslowakische Staatsbahnen]

III–IV

DB* – Deutsche Bahn

V–VI

DB* – Deutsche Bundesbahn

III–V

DR* – Deutsche Reichsbahn

II–IV

DSB – Danske Statsbaner [Dänische Staatsbahnen]

III–IV

FS Italia*

III–V

GKB – Graz-Köflacher Bahn

III

GySEV – Győr-Sopron-Ebenfurti Vasút – Raaberbahn

III–IV

HGK* – Häfen und Güterverkehr Köln

VI

LNVG – Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen
[Metronom Eisenbahngesellschaft]

VI

LEUNA-Werkbahn*

III–IV

Lokalbahn Wien–Baden

III

MÁV – Magyar Államvasutak [Ungarische Staatsbahnen]

III–IV

MRCE – Mitsui Rail Capital Europe

VI

MWB* – Mittelweserbahn

VI

NMBS – Nationale Maatschappij der Belgische Spoorwegen
SNCB – Société Nationale des Chemins de fer Belges
[Nationale Gesellschaft der belgischen Eisenbahnen]

III–IV

NS – Nederlandse Spoorwegen
[Niederländische Eisenbahnen]

III–IV

ΟΣΕ* – Οργανισμός Σιδηροδρόμων Ελλάδος
[Griechische Staatsbahn]

IV

ÖBB* – Österreichische Bundesbahnen

III–VI

PKP – Polskie Koleje Państwowe
[Polnische Staatsbahnen]

III–VI

AEG-Prototypen – eingestellt bei DB

IV

RENFE – Red Nacional de los Ferrocarriles Españoles
[Nationales Netz der spanischen Eisenbahnen]

III–IV

SAAR – Eisenbahnen des Saarlandes

III

SBB CFF FFS* – Schweizerische Bundesbahnen

III–IV

SJ – Statens Järnvägar [schwedische Staatsbahn]

III

SNCF – Société Nationale des Chemins de fer Français
[Nationale französische Eisenbahngesellschaft]

III–IV

TAG – Tegernsee-Bahn

IV

USATC – United States Army Transportation Corps

III-IV

БДЖ / BDŽ – Български държавни железници
[Bulgarische Staatseisenbahn]

IV

СЖД / SŽD – Советские железные дороги
[Sowjetische Eisenbahnen]

IV

Als komplette authentische Züge sind vorhanden:

  • Transitzug D 347 (Köln – Berlin Stadtbahn, Ep. IV) mit Loks und Wagen der DB sowie DR-Speisewagen,
  • EC Vindobona (Hamburg–Berlin–Prag–Wien, Ep. V) mit Loks ÖBB 1216*, ČD 371 & DB 101 und Wagen der ČD, ÖBB & DB,
  • EC Berlin-Warszawa-Express (Ep. VI) PKP IC Taurus-Lok EU 44 Husarz* und DB- & PKP-Wagen,
  • Doppelstockwendezüge der Deutschen Reichsbahn (Ep. IV) und metronom (Ep. VI),
  • Autoreisezug der Deutschen Reichsbahn (Ep. IV) mit BR 01.5*, DB-Liegewagen (blau), DB-Schlafwagen (Popfarbe) und 4 DR-Autotransportwagen,
  • GATX-Kesselwagenzug (Ep. VI) wahlweise mit Loks HGK Class 66*, BEHALA G 1700BB*, BOB V170 (NOHAB)* bzw. MWB-Taurus*,
  • EuroCity-Zug der MÁV (Ep. V) mit 11 Wagen von ACME, NMJ und Roco,
  • Autotransportzug von DB Schenker (Ep. VI) mit acht Wagen von Hobbytrain – und einem von Roco – gezogen von einer 187-TRAXX III-Lok bzw. ET 41-Doppellok der PKP von Piko.

Ausgehend vom Hauptbahnhof mit zehn Gleisen und zwei Abstellgruppen sowie einem Betriebswerk mit Ringlokschuppen und Drehscheibe geht eine zweigleisige Hauptstrecke – die bis auf einen kurzen Tunnel fast immer sichtbar ist – um die ganze Anlage (siehe Gleisplan). Von dieser Hauptstrecke zweigt im Bahnhof Schönblick auf der Westseite eine eingleisige Nebenstrecke ab und geht am äußeren Rand der Anlage durch den Zwischenbahnhof Gerhardshofen – wo eine weitere, innere Nebenstrecke einmündet – wieder zum Hauptbahnhof zurück. Auf der Ostseite des Hauptbahnhofs verschwinden zwei Gleise im Untergrund und führen zum Schattenbahnhof mit je vier Gleisen in beiden Richtungen. Auf der Westseite erreichen die Gleise vom Schattenbahnhof die Hauptstrecke wieder in der Nähe des Bahnhofs Schönblick. Unter den genannten 2 x 4 Gleisen befindet sich ein weiterer Schattenbahnhof ohne Weichen mit acht Abstellabschnitten, der als Kehrschleife ausgeführt ist. Die Gesamtfläche der Anlage beträgt etwa 54 m². Die Streckenlänge der inneren Hauptstrecke ist 32,6 m. Die Messung erfolgte mit einem Hilfsgerätewagen mit Display, der 2014 von ESU angeboten wurde.

Streckenlänge in km

Streckenlänge in km (umgerechnet)

Auf der Straße vor dem Hauptbahnhof verkehrt eine Straßenbahn, die den Hauptbahnhof mit dem Stadtzentrum weiter westlich verbindet und auch einen Hafenanschluss hat. Das Straßenbahndepot – mit Anschluss an die Nebenbahn – befindet sich östlich des Hauptbahnhofs. Im Straßenbahnbereich gibt es eine bunte Mischung von Fahrzeugen verschiedener Betriebe wie AVG, BVB, BVG, DVB, Badener Bahn, MVG, Rheinbahn, WStW-VB und andere, teils aus Werbemodellen umgebaute Fahrzeuge.
Die Steuerung der Hauptstrecken-Weichen und -Signale erfolgt digital unter Auswertung von Gleisbesetztmeldungen. Dabei verwenden wir das Märklin-System mit einer schon etwas in die Jahr gekommenen Central-Unit 6020 und einem Interface 6051 sowie der PC-Software GBSWIN von Martin Meyer. Der Gleisplan für den Monitor und das Ablaufprogramm wurden selbst erstellt. Zur Sicherstellung der Gleisbesetztmeldung sind die jeweils letzten Wagen der Züge – und weitere im Zugverband – mit einem aktiven Zugschlusssignal (siehe auch unter Tricks & Tipps) bzw. Innenbeleuchtung ausgerüstet. Die Innenbeleuchtung der Personenwagen erfolgt aktuell nur noch mit LEDs, wobei fertige Einbauplatinen als auch eingeklebte LED-Streifen (siehe auch unter Tricks & Tipps) verwendet werden. Bis auf wenige Ausnahmen haben alle Fahrzeuge Kurzkupplungen mit Kulissenführung, die teilweise nachträglich eingebaut wurden. In der Anlage sind über 80 Weichen, vier doppelte Kreuzungsweichen und drei Kreuzungen eingebaut, die von unterschiedlichen Herstellern stammen. Als Antriebe für die Weichen im Hauptbahnhof benutzen wir selbstumgebaute Fernmelderelais mit Selbsthaltung und Herzstückanschluss.
Die Landschaftsgestaltung erfolgte hauptsächlich mit selbstgefertigten Elementen wie Bäume und Felsen. Die Gebäude wurden teilweise aus vorhandenen Bausätzen umgestaltet und erweitert – siehe Fotos – darunter auch Szenen, die unser ‚Gründungsvater‘ Gerhard gestaltet hat. Dargestellt wird ein Zustand in der Epoche III – Mitte der 1960er Jahre, was man an Reklametafeln und anderen Details erkennen kann.

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Ein Kommentar zu Beschreibung

  1. Anonymous sagt:

    Grüß dich Dank für den umfassenden Artikel. Ich mag Deine Webseite!

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